Wie funktioniert eine Klimaanlage?

Es gibt wohl kaum ein modernes technisches Produkt über dessen eigentliche Funktion so viel Unklarheit besteht, wie über den Vorgang der Klimatisierung. 
Um die Vorgänge eines Kühlprozesses beurteilen zu können, ist eine kurze Darstellung der damit verbundenen Vorgänge erforderlich, wobei wir uns hier natürlich auf das Wesentliche beschränken müssen.

Jeder Kühlprozess, also auch jener in einem Haushaltskühlschrank, ist mit dem Entzug von Wärme verbunden. Dieser Entzug von Wärme wird durch das Verdunsten einer Flüssigkeit bewirkt: Schwitzen ist also die natürlichste Form der Kühlung. Bei der künstlichen Kälteerzeugung ist der Träger dieses Kühlprozesses das Kältemittel. Dieses nimmt die einem Raum entzogene Wärme auf und gibt diese nach außen an einen Wärmetauscher ab. So verfügt ein klimatisierter Raum über drei wesentliche Komponenten: das Innenteil, das die Wärme des Raumes aufnimmt, die Kältemittelleitung, durch die über das Kältemittel die Wärme transportiert wird und schließlich das Außenteil, wo sie wieder an die Umgebung abgegeben wird.

Der Doppelnutzen: Heizen und Kühlen mit einem Gerät

Das soeben dargestellte Kühlprinzip kann auch umgedreht werden. Jede Klimaanlage ist damit zugleich auch Heizung. Genau genommen sind Klimageräte nämlich Luft-Luft-Wärmepumpen, die aufgrund ihrer äußerst effizienten Heizleistung von der BAFA gefördert werden.

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